Oktober 2006: "iballs"

Mit »HC Giljes "iball" wurde eine ortspezifische künstlerische Arbeit für die erste Bespielung ausgewählt.
HC Giljes "iball" besteht aus einer übermannsgroßen weißen Vinylkugel, auf der das Video eines sich bewegenden Auges projiziert wird. Der Augapfel scheint das öffentliche Geschehen auf der Oranienburger Straße zu beobachten.
Die Kugeln werden an prominenten Stellen der Straße installiert, wo sie nach Einbruch der Dunkelheit durch die Projektion lebendig werden und so die Aufmerksamkeit der Passanten und Anlieger auf sich ziehen.
Die Installation "iball" referiert teils auf Kontroll- und Überwachungssysteme, die zunehmend im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen. Jedoch wäre es falsch, "iball" auf diese Bedeutung zu reduzieren. Vielmehr macht die Arbeit auf die Kultur des Schauens, die an diesem besonderen Ort in Berlin so deutlich zu Tage tritt, aufmerksam. Seien es die Blicke der Touristen, die dort vom Tacheles zur Synagoge flanieren, der Kellner, die auf Kundschaft warten, der Mädchen, die ebendies tun....

Als Locations hat der Künstler HC Gilje den Bürgersteig vor dem ehemaligen Telegrafenamt, schräg gegenüber vom c/o Berlin im Postfuhramt, ausgewählt:

Click zum Vergrößern | iballs - Telegrafenamt

»Vernissage

Idee
Oktober 2007:public entrance
public entrance Referenzen
Okt 2006: "iballs"
Fotos 'iball'
Die Oranienburger Straße und ihre Nachbarn
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